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Von den halleschen Wassertürmen sind die Türme Nord (am Rossplatz) und Süd (am Lutherbogen) die Bekanntesten. Nur diese beiden befinden sich auch im Besitz der Halleschen Wasser und Abwasser GmbH, wobei nur der Wasserturm Süd noch in Betrieb ist. Bekannt sind zudem noch der Wasserturm am Hauptbahnhof, der sich im Besitz der Deutschen Bahn befindet und der Wasserturm in Reideburg. Es finden sich jedoch in der Stadt noch weitere unterschiedlich erhaltene Türme.

Wasserturm Süd

Standort:       Lutherplatz
Baujahr:        1927/1928
Turmhöhe:     45,65m
Kapazität:      2000 m3

Der Turm ist eine zehneckige Stahlbetonkonstruktion, die blau-rot verklinkert wurde. Die Etage oberhalb des Wasserbehälters ist als Aussichtsplattform angelegt, und eröffnet mit großen Glasfenstern den Blick nach allen Seiten.
Der Wasserturm Süd wird noch von der Halleschen Wasser und Abwasser GmbH als Trinkwassertechnische Anlage genutzt!

 


Wegbeschreibung:

 

Wasserturm Nord

Standort:        Rossplatz
Baujahr:        1897/1898
Turmhöhe:        ca. 54m
Kapazität:        1500 m³

Der Unterbau des Turms besteht aus rotem Porphyr. der Turm selbst aus gelbem Klinker. Der Wasserbehälter wird von einer Unterkonstruktion aus Stahl getragen.

Der Wasserturm Nord wird nicht mehr für die Trinkwasserversorgung genutzt und soll deshalb Zentrum der Vereinsaktivitäten sein.

 

Wegbeschreibung:

 

Wasserturm am Bahnhof

Standort:    Delitzscher Straße
Baujahr:     um 1910
Turmhöhe:  17,25m
Kapazität:  210 m³

Dieser kugelförmige Wasserturm aus genietetem Stahl befindet sich in der Delitzscher Straße gegenüber der Einfahrt zum Hauptbahnhof. Er diente zusammen mit anderen Türmen der Wasserversorgung für die Betankung der Dampflokomotiven.

Nach langjährigem Verfall soll der Turm jetzt offensichtlich saniert werden.

 

Wegbeschreibung:

 

Wasserturm Büschdorf

Standort:     Fiete Schulze Straße
Baujahr:       um 1890
Turmhöhe:    k.A.
Kapazität:    210 m³

Dieser aus rotem Ziegel gemauerte Wasserturm im Osten von Halle ist am stärksten vom Verfall bedroht. Durch das fehlende Dach sind die Stahlverstrebungen im Kopf des Turmes sehr geschwächt, es besteht akute Einsturzgefahr.

 


 

Wegbeschreibung: